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Musikeule

(Einsteiger)
(Beiträge: 5)

Hallo,
mich würde mal interessieren, wer die Bässe so spielt, wie
Peter Michael Haas in seinem Buch "Spiel Akkordeon"?
Warum spielt ihr danach - oder auch nicht ?
Vorteile ?
Nachteile ?

Ich habe mit dem typischen Standart angefangen - sprich:
4. Finger Bass, 3. Finger Dur, 2. Finger Moll, usw.

Jetzt bin ich auf das Buch gestoßen, und finde diese Methode
Bässe zu spielen auch nicht schlecht. Irgendwie kommen mir
meine Finger flexibler einsetzbar vor.

Bin mal auf eure Meinungen gespannt.

LG Anke

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
# 02.01.18, 17:46:08

dak

(Spezi)
(Beiträge: 507)

Hatte gerade in einem anderen Forum so eine ähnliche Diskussion. Feste Zuweisungen an Baßfinger haben den Zweck, das Üben effektiv zu gestalten und verschiedene Versionen haben verschiedene Vorteile in verschiedenen Situationen.

Wer sich übermäßig festlegt, hat dann aber auch Nachteile. Der Frager in dem Forum versuchte den Sprung in E-em-em-D-d-d-E-em-em-F-f-f-E-em-em-D-d-d-E-em-em-F-f-f zu treffen.

Mein Vorschlag war, gar keinen Sprung zu machen.

Link zu meinem dazu zusammengeschlampten Video.

Zusammenfassung: E-em-em-F-f-f mit 3-2-2-5-4-4 spielen. Das geht nur mit flexibler Fingerzuweisung. Ich übe gerade an einem Stück, bei dem sich Liegetöne in den Akkorden mit Baßrhythmik und kleinen Läufen ergänzen. Da muß ich auch die Finger jeweils so sortieren, daß ich für die Läufe die Finger habe, die ich brauche, ohne den Akkordknopf loslassen zu müssen. Teilweise muß man da zwischen zwei "gleichen" Mustern die Fingerzuteilung wechseln, um den Absprung zu schaffen.

Die Fingertechnik ist für den Menschen da und nicht umgekehrt. Haas' Argument war, meine ich, daß die "schwachen" Finger beim Üben ohnehin zu kurz kämen. Deswegen bindet er die lieber früher mit ein. Das finde ich pädagogisch nachvollziehbar. Aber ein Endzustand ist das nicht.
# 04.01.18, 23:09:58

Ippenstein

(Administrator)
(Beiträge: 1020)

David hat ja schon quasi alles gesagt. Ich halte meine Fingersätze sehr frei - also situationsabhängig.

Des schraub mer örschd amol auf.
# 06.01.18, 09:20:34

dak

(Spezi)
(Beiträge: 507)

Zitat von dak:

Ich übe gerade an einem Stück, bei dem sich Liegetöne in den Akkorden mit Baßrhythmik und kleinen Läufen ergänzen. Da muß ich auch die Finger jeweils so sortieren, daß ich für die Läufe die Finger habe, die ich brauche, ohne den Akkordknopf loslassen zu müssen. Teilweise muß man da zwischen zwei "gleichen" Mustern die Fingerzuteilung wechseln, um den Absprung zu schaffen.

Ach so ja: dazu hatte ich auch ein Video gemacht, wo es eigentlich um Registrierung bei Liegetönen ging. Aber das Fingergewurstel dazu ist ja auch interessant.

Hier der Link.
# 13.01.18, 11:39:29
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